Constantin Roman .
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Constantin Roman
 
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"Kontinentalverschiebung - Kollidierende Kontinente, Konvergierende Kulturen"

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Vorwort
John F. Dewey, FRS. FGS

Einleitung
Prof. Sherban Veliciu

Kritiken
Prof. T. Gallagher
10 Verschiedene Kritiken
Times Higher Education Supplement

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Book Details

ISBN # - 0750306866
Author - Constantin Roman
Publisher - Institute of Physics
Year - June 1, 2000

„Kontinentalverschiebung“ ist ein Buch über universelle Werte, die nationale Grenzen oder den Geltungsbereich von Wissenschaft und Kunst überschreiten. Der Autor gehört jener trotzigen Spezies Entwurzelter an, die die schwierige Herausforderung des Exils dem zwanghaften Kompromisslertum des nackten Überlebens in einem totalitären Regime vorzog. Dennoch oder gerade deswegen hatte Constantin Roman seine Anfänge nie vergessen. Dies macht ihn zu einem bedeutenden Botschafter seines Vaterlands Rumänien und zugleich zu einem aufmerksamen Beobachter seiner Wahlheimat, wofür sich auf den Seiten dieses Buches zahlreiche Belege finden. Nach dem Sturz Ceaucescus würdigte man diese Eigenschaften in seiner Heimat Rumänien, indem man in dort zum Professor honoris causa und zum persönlichen Berater des rumänischen Präsidenten ernannte. Darüber, dass diese Anerkennung schon lange überfällig war, herrschte bei diversen britischen „Notabeln“, die Constantin seit seinen Tagen als Student in Cambridge kannten und diesen „cause celebre“ nach Kräften gefördert hatten, keinerlei Zweifel. Am stärksten tat sich dabei Lord Goodman, Master des New College, hervor. Arnold Goodman zeigte sich beeindruckt von Constantin, einem jungem Mann „von makellosem Charakter und bemerkenswerter Zähigkeit, der eine Geisteshaltung verkörpert, die sich eindeutig aus starken moralischen Faktoren entwickelt hat“. Lord Goodman wurde noch deutlicher, als er erklärte, dass Constantin „fest entschlossen sei, zu uns zu gehören und einen bedeutenden Beitrag zum Leben unserer Nation zu leisten“.

Nach der Lektüre von „Kontinentalverschiebung“ darf ich sagen, ohne befürchten zu müssen, auf Widerspruch zu stoßen, dass Constantin nicht nur auf brillante Weise alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, sondern sich auch das Verdienst erworben hat, die Plattentektonik (in den Karpaten und Zentralasien) um neue Modelle und Konzepte bereichert zu haben, die noch heute Gültigkeit beanspruchen können. Insbesondere seine Definition der Plattengrenzen in der kontinentalen Lithosphere und die Einführung des Konzepts der „nicht-rigiden“ bzw. „Buffer“-Platten, die man heute als „Kontinuen“ bezeichnet, erfreuen sich breiter Verwendung. Nur wenige Leser schenkten Romans ikonoklastischer Publikation in einem populären Wissenschaftsjournal (New Scientist) und in einem kurzen Brief an das Geophysical Journal in den frühen 1970er Jahren die gebührende Aufmerksamkeit, doch Romans Konzept bestand den Test der Zeit. Dass seine spätere Karriere als Explorationsberater für Shell, BP, Exxon und unzählige weitere große Ölunternehmen ihn zu einem weltweit gesuchten Experten für die Bassinanalyse und einem erfolgreichen Ölentdecker machte, war für die akademische Welt ein großer Verlust. Wie vorauszusehen, konnten Constantin Romans geodynamische Studien, die sich bei seinen Kunden in der Industrie großer Beliebtheit erfreuten, aus kommerziellen, eigentumsrechtlichen Gründen nicht publiziert werden. Dies macht ihn jedoch keine Spur weniger bemerkenswert, wie Sir Edward Bullard, sein Doktorvater und Mentor, deutlich machte, als er erklärte: „Natürlich muss es für sie äußerst schmerzlich sein, Cambridge zu verlassen, um an anderer Stelle größere Verantwortung zu übernehmen. Wenn sie zu irgendeinem zukünftigen Zeitpunkt zur wissenschaftlichen Arbeit an die Universität zurückkehren wollen, dann werden Sie dazu zweifellos imstande sein.“ Vielleicht hat Constantin Roman Bullards Prophezeiung niemals ganz vergessen: Inzwschen ist er (nicht ohne ein gewisses Brio) als Honorarkonsul nach Cambridge zurückgekehrt, und ich hoffe, dass er nun auch seine natürlichen Beziehungen zur akademischen Welt, in die er eigentlich gehört, wieder aufnehmen wird.

„Kontinentalverschiebung“ ist eine ebenso entspannende wie fesselnde Lektüre, voller Humor, Humanität, Weisheit und solider Wissenschaft, die weit über die reine Geschichte der Naturwissenschaft hinausgeht. Dieses Buch ist eine „Ode an die Freude über die Freiheit“, wie sie etwa in Enescos Rhapsodien gefeiert wird, oder die kosmische Vision von Brancusis „Column of Inifinity“: Es ist Constantin Romans „Neunte Symphonie“.
Ich bin zuversichtlich, dass der Leser das Vergnügen, das ich bei der Lektüre von „Kontinentalverschiebung“ empfunden habe, teilen wird.


Vorwort von:
John F. Dewey, FRS, FGS
Professor of Geology and Fellow of University College
University of Oxford


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